Montag, 14. Juli 2014

Kiele Woche Pt. III: An Deck mit Mr. Gin & Mrs. Tonic

Der Abend des 27. Juli war ein recht Lauschiger hier in Kiel. Und wenn "lauschig" in einem Satz mit "Kiel" verwendet wird, dann bedeutet das: kein Wind, ganze 17° Grädchen, etwas tief abhängende Wolkendecke und fast kein Regen. Wunderbarstes Wetter also um auf einem klassischen Segelschiff die Förde zu durchpflügen und sich edle Gesöffe einzuverleiben.
Zu diesem Zwecke wurde auf die Mare Frisium geladen - dem schönsten und schnellsten Dreimastschoner nördlich der Elbe (O-Ton des Kapitäns) Aahh! Oohh! Ob unter Segeln schnell konnte leider nicht unter Beweis gestellt werden, aus Mangel an Bewegung in der Luft. Schnittig ist sie aber alle mal und ihre 98 Jahre (!) sieht man der Dame keineswegs an.
So kletterte man erst über drei andere Schiffe, ehe man an Bord mit einem püüken Grientje und einem anstännigen Drunk (Tequila Sunrise aus der 4cl-Klasse) begrüßt wurde. Und schon wurd's einem wärmlich ums Geherze...

 Da liegen Sie, dicht an dicht und Eine schnuckeliger als die Andere. 
Tja, wenn ich mal groß bin ...

 Bei so viel Prominenz wird's manchmal auch ganz schön eng, sodass mitunter beherzt Rudergelegt und der Gashebel betätigt wird.

 Der Salon der Mare Frisium...

 Schatz, ich hätte da eine Einrichtungsidee für das Wohnzimmer *chch*



 Ob die Fähre richtig steht, siehst' du wenn das Licht angeht.

 Die Kinder haben eine batzen Gaudi uns zum Abschied zu winken, während die Fähre sich gemächlich an uns vorbei schiebt.

 Wie das Land, ... (jedem seine Einstiegsdroge)

Die Crew war dann auch schon leicht genervt von einem herumhopsenden Bernhard: "Was ist das? und was ist das? und wofür ist das? und was ist dort? warum schaust du so böse? ..."
(Ursprüngliche Form von Mastrutscher^^)

 Hab ich schon erwähnt: wenn ich mal groß bin, dann ...

Eine Fähre geht, ein anderes Kreuzfahrschiff kommt - der Kreis des Lebens in Kiel.

 Es tummelt sich ums Leuchtgetürm -
und es tummelt sich Tonic und Tanqueray Gin mit Limettenscheibchen in meinem tumbler Glas, und ich bin auch schon ganz seelig betümmelt.

"Wer jetzt die Segel setzt ist nur ein Dickdoer" (Angeber Anm.)

 Eine weitere Rarität, die sich auf der Kieler Woche die Ehre gibt.

Die Kräne von Kiel - für viele ein Bild am Beginn einer Reise, oder auch das Ende. Letzteres war's für mich an diesen Abend. Gern hätt ich mich noch um eine Laterne geschnallt und mit Inbrunst und schwerer Zuge noch derbes Liedgut von mir gegeben ... waren aber alle schon besetzt (oder nicht Stilecht genug) ;)

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