Samstag, 10. Mai 2014

Flohmarkt

Nachdem dieses Wochenende das Wetter hier in Kiel wie für den gefühlten Rest der Welt nicht so super ist bzw. sein wird um irgendwelche aufregenden Aktionen zu starten, präsentiere ich in diesem Eintrag ein paar Impressionen vom Städtischen Flohmarkt von letzter Woche. Dieser findet jeden ersten Sonntag im Monat statt und erstreckt sich fast über die gesamte Innenstadt. Hunderte Standler versuchen dann ihren Krempel unter die Menge zu bringen - darunter so manches Kleinod...







Montag, 5. Mai 2014

Über den Dächern


Vergangenen Freitag Abend nutzten meine WG Genossen und ich zusammen mit einer handvoll Leuten den einigermaßen wolkenlosen Abend um auf das Dach der Fachhochschule zu klettern. Der Zweck der Unternehmung war eine Vorführung des dort installierten Teleskops.
Für mich wäre ja schon die erhöhte Position ein Grund dort hinaufzuklettern - sonst gibt es hier in Kiel ja nicht viel wo man mal 'hinauf' gehen könnte um ein wenig mehr Aussicht zu bekommen.
Von dort oben blickt man über die Förde zur Altstadt hinüber und hat direkt unter sich die Industrieanlagen des Ostuferhafens.

Schornsteinchen pafft noch gemütlich in der Dämmerung.

Blick Richtung Altstadt (der klitzekleine Turm in der Ferne)

Ma' gucken hiea...

Ladies and Gentlemen: the Moon!

Bei letzterem Foto war der Herr, der die Führung veranstaltete so nett und ließ mich die Kamera direkt ans Teleskop montieren :D
Wir hatten das Glück, dass zu dieser Zeit auch Jupiter, Saturn und Mars zu sehen waren - da diese Dinger aber so furchtbar weit weg sind und man durchs Teleskop nur mehr wenige Details ausmachen konnte, habe ich auf weitere Fotos verzichtet. Nicht zuletzt weil es oben auf dem windigen Dach gefühlte 0°C hatte und wir dann nach 2 Stunden uns freuten wieder ins warme Innere gehen zu können.

Jetzt aber noch zu etwas ganz anderem:
Ich habe im ersten Blogeintrag einmal davon gesprochen, dass ich ein wenig erzählen werde, um was es eigentlich in meiner Arbeit so geht. Und das sollte ich wohl auch mal nachholen. Leider ist in der Firma das Fotografieren verboten, deswegen zu diesem Thema nur Textliches.
Hier bei Stryker (Link) werden Trauma-Implantate für die oberen und unteren Extremitäten produziert. Zu Deutsch: wonst' da an Haxn brichst donn komma des mit dem Zeig wiada zomschraubn, damits wiada guat wird...
Eines der Werkzeuge, die verwendet werden um diese Implantate zu entwickeln ist eine Datenbank, in welcher viele Knochen als 3D Modelle gespeichert sind (segmentiert aus CT-Scans). Tritt jetzt eine Fragestellung auf, wie zum Beispiel: Wie dick ist der durchschnittliche Oberschenkelknochen von Männern, mit einer Größe von x bis y und einem Gewicht von z, um einen entsprechend passenden Schaftnagel zu konstruieren, dann lässt sich dieser durchschnittliche Knochen aus dieser Datenbank und dem entsprechen umfangreichen Softwarepaket berechnen, visualisieren und vermessen. Üblicherweise sind die Fragestellungen aber natürlich komplizierterer Natur, und deswegen sitze ja ich dort rum ;)
Auf jeden Fall macht die Arbeit Spaß und ist sehr interessant - nicht zuletzt auch wegen den netten Kollegen, die ich mit meinen Fragen drangsalieren darf ;)

Das wars dann wieder von mir, bis zum nächsten Mal!