Sonntag, 27. April 2014

Laboe

Das aktuelle Wochenende hier in Kiel zeigt sich wettermäßig von seiner Schokoladenseite. Ungetrübter Sonnenschein und 17°C sind angesagt! Also allen Krempel zusammengepackt und raus ans Meer. Diesmal war das Ostufer der Kieler Förde an der Reihe. Mit dem Bus gings erst mal ein Stückchen raus aus der Stadt, und der Rest der Küste nordwärts wurde dann zu Fuß erkundigt.

Ein sich selbst überlassener Bootssteg.

Teppiche aus Muschelschalen an den abgelegeneren Stränden.

An dieser Seite der Förde findet man viele Relikte aus vergangener Zeit. Küstenstücke, an denen große Brocken alter zerstörter Ufermauern schlummern, oder so wie in diesen Bild, alte Stahlfundamente, die in Reih- und Glied an einem sonst makellosen Sandstrand Spalier stehen.

Ein wesentlicher Teil in Kiels Geschichte ist seine Rolle als Stützpunkt für die Marine. Im 2. Weltkrieg wurden hier in den Werften U-Boote in Massen hergestellt. Somit war Kiel zwangsweise Opfer vieler alliierter Flächenbombardements, weshalb heute nur sehr wenige historische Bauten in der Stadt zu finden sind.
Oberes Denkmal gilt den U-Boot Fahrern des Krieges.


Strandblümchen bei Laboe - im Hintergrund das riesige Marinedenkmal.

Ich hab ja schon erwähnt, dass hier ein paar U-Boote herumkullern....
Dieses hier ist Teil des Marinedenkmals und voll begehbar.

Natürlich gibt es hier aber auch schönere Schiffchen zu bewundern.

Laboe ist ein Spot für Kiter - immer Wind und kaum Welle.



Ein Thron auf den Dünen. 


Die schönen Strände und das Flache Wasser laden einfach dazu ein, sich des Schuhwerks zu entledigen...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen